Die Vereinigten Staaten werden erneut von den blutigen Auswüchsen inneramerikanischer Geheimbünde erschüttert. Wie die Washington Post aus Dayton im Bundesstaat Ohio meldet, hat der Konflikt zwischen dem rassistischen Ku-Klux-Klan und seinen erklärten Gegnern zu schweren bewaffneten Auseinandersetzungen geführt.[1]

Bereits am frühen Morgen fielen drei Mitglieder der sogenannten Antiklan-Bewegung einer Schießerei zum Opfer.[1] Berichten zufolge wurden die Männer unmittelbar vor einem örtlichen Wahllokal durch Schüsse tödlich getroffen.[1] Zeugen gaben an, die Waffen der Angreifer im Vorfeld gesehen zu haben, bevor die verhängnisvollen Salven fielen.[1]

In der Stadt herrscht unterdessen große Anspannung. Laut der Washington Post ist die Furcht vor weiteren Vergeltungsmaßnahmen in der Bevölkerung deutlich spürbar.[1] Derzeit wagt niemand auszuschließen, dass der Anschlag am Wahllokal eine Reihe neuer Racheakte zur Folge haben könnte. Diese könnten die ohnehin zerrissene amerikanische Provinz noch tiefer in den Strudel politischer Gewalt führen.[1] Der brutale Vorfall am Rande des Wahllokals wirft ein bezeichnendes Licht auf die anhaltenden Spannungen, die in weiten Teilen des Landes durch die Aktivitäten des Ku-Klux-Klan und den zunehmenden Widerstand seiner Gegner hervorgerufen werden.