Eine amerikanisch-holländische Expedition rüstet sich zur Erforschung der bisher unbekannten Gebiete im Inneren Neuguineas.[1] Die Vorbereitungen für den Vorstoß in die als gefährlich geltende Wildnis wurden beschleunigt, nachdem dem Ersuchen um 60 zusätzliche Hilfskräfte aus dem Stamme der Dayak stattgegeben wurde.[1] Die Leitung der Unternehmung liegt in den Händen des amerikanischen Professors Matthew W. Stirling, dem der holländische Kartograf Dr. Leroux zur Seite steht.[1]
Vornehmliches Ziel der Forscher ist es, die vermuteten Siedlungsgebiete von Pygmäenstämmen ausfindig zu machen und mit diesen in Kontakt zu treten.[1] Die Expedition setzt dabei auch neue technische Hilfsmittel ein, insbesondere ein Flugzeug. Dieses hat unter den papuanischen Ureinwohnern großes Aufsehen erregt.[1] Wie aus Java berichtet wird, haben die Eingeborenen vor der Unterkunft des Piloten Hoyt ein gewaltiges hölzernes Götzenbild errichtet. Damit wollen sie böse Geister von der Maschine fernhalten.[1] Allerdings scheint die Haltung der Papuaner nicht durchgehend freundlich zu sein. Denn bei mehreren Gelegenheiten wurden die Flieger durch feindselige Gebärden zum Rückzug gezwungen.[1] Professor Stirling und Dr. Leroux beabsichtigen, in Kürze zum vorgeschobenen Lager aufzubrechen. Von dort aus soll der weitere Vorstoß erfolgen.[1]