Der amerikanische Automobilindustrielle Henry Ford hat sich in Detroit erneut zu den wirtschaftlichen Problemen der Vereinigten Staaten geäußert.[1] Er zeigte sich grundsätzlich optimistisch und nannte die allgemeine Geschäftslage gesund. Die Menschen wüssten im Allgemeinen, was falsch laufe.[1] Das größte Problem, das das Land gegenwärtig belaste, sei die gewaltige Schuldenlast, die durch das Kredit-System und den Ratenkauf angehäuft worden sei.[1]
Ford führte aus, das amerikanische Volk kaufe nicht mehr selbstständig, sondern werde in eine Ecke gedrängt, in der ihm Waren aufgedrängt würden.[1] Aus der Verschuldung sei eine nationale Industrie geworden; dies stelle sowohl für den Schuldner als auch für den Gläubiger ein schlechtes Geschäft dar.[1] Nach Berichten des Washingtoner Evening Star bezeichnete Ford den Kredit als die teuerste Ware, die in seinem Land verkauft werde.[1]
Die weltweite Wirtschaft sei nach seiner Einschätzung jedoch derart gefestigt, dass es für die Industrie keinen Unterschied machen würde, wenn alle Schulden auf der Welt plötzlich annulliert würden.[1] Selbst die Vereinigten Staaten, so gab Ford zu verstehen, könnten einen daraus entstehenden Verlust ohne ernste Folgen verkraften.[1]