Die internationale Beratung der antifaschistischen proletarischen Abwehrorganisationen ist in Wien zu Ende gegangen. Die Teilnehmer nahmen einen Beschlussantrag an, dem zufolge in Wien eine internationale Kommission zur Abwehr des Faschismus ins Leben gerufen wird.[1] Die Sekretariatsarbeiten der neuen Kommission werden durch den österreichischen republikanischen Schutzbund besorgt.[1]
Die Gründung fiel in eine Zeit lebhafter Kundgebungen in der österreichischen Hauptstadt. Das Hamburger Echo schildert eine machtvolle Demonstration des proletarischen Abwehrwillens, bei der die Teilnehmer unter schwarzrot-goldenen und roten Fahnen aufmarschierten.[2] Der Schutzbund, der nun die organisatorische Last der neuen Kommission trägt, gilt als die schlagkräftigste republikanische Wehrformation Österreichs.[2]