Die internationalen Frauen-Spiele in Göteborg fanden am gestrigen Sonntag ihren überaus erfolgreichen Abschluss. Wie der Pariser Figaro meldet, sicherte sich die englische Mannschaft mit 50 Punkten unangefochten den Gesamtsieg, gefolgt von Frankreich mit 27 und dem schwedischen Gastgeber mit 20 Punkten.[1] Auf den weiteren Plätzen reihten sich die Tschechoslowakei, Japan, Polen und Lettland ein.[1]
Die Wettkämpfe brachten eine Reihe hervorragender sportlicher Leistungen hervor. Besonders hervorgehoben wurde die englische Staffel, die den Lauf über gut 400 Meter in der neuen Weltrekordzeit von 49,8 Sekunden für sich entschied und die französische Vertretung auf den zweiten Platz verwies.[1] Im kurzen Lauf über 60 Meter zeigte jedoch Frankreich seine Stärke: Hier siegte Mademoiselle Radideau in 7,8 Sekunden sehr knapp vor den Engländerinnen Haynes und Thomson.[1]
Auch die Anreise der japanischen Delegation wurde durch den sportlichen Erfolg gerechtfertigt. Die Athletin Hitomi (Kinue Hitomi) entschied den Standweitsprung mit einer Weite von 2,49 Metern für sich und ließ die Tschechoslowakin Škapová (Zdena Škapová) sowie die Engländerin Holliday hinter sich.[1] Den Wettbewerb über 1000 Meter gewann die britische Läuferin Trickey souverän in 3 Minuten und 8,8 Sekunden.[1] Die Veranstaltung in Göteborg stellt für die Frauenleichtathletik einen weiteren organisatorischen und sportlichen Höhepunkt dar.