Das ehrgeizige Naturschutzprogramm der Vereinigten Staaten nimmt weiter Gestalt an. Wie die Washington Post meldet, hat der Ausschuss für öffentliche Ländereien des Repräsentantenhauses gestern einstimmig den Gesetzentwurf zur Errichtung der Nationalparks Shenandoah und Smoky Mountain gebilligt.[1] Ein zweiter Entwurf, der ein drittes Schutzgebiet in der Mammoth-Cave-Region in Kentucky vorsieht, passierte das Gremium ebenfalls mit einer positiven Empfehlung.[1]

Die entsprechenden Vorlagen müssen nun den Senat passieren, dessen zuständiger Ausschuss seine für gestern angesetzte Entscheidung jedoch verschieben musste.[1] Die geladenen Zeugen sahen sich offenbar gezwungen, die Anhörung vorzeitig zu verlassen, weshalb die Abstimmung vertagt wurde.[1] Die Beratungen der Senatoren sollen am heutigen Tage fortgesetzt werden.[1]

Zusätzlich zur Erschließung neuer Parks widmet sich die Politik den wirtschaftlichen Aspekten der Forstverwaltung. Dem Hauptstadtblatt zufolge wurden Resolutionen verabschiedet, die eine Überarbeitung der steuerlichen Belastung von Waldgebieten fordern.[1] Diese Maßnahmen sollen die Walderhaltung sowie die Wiederaufforstung durch Privatunternehmen gezielt fördern, um den enormen Holzbedarf der amerikanischen Wirtschaft auf Dauer zu gewährleisten.[1]