Der Danziger Volkstag hat in seiner Sitzung am Mittwoch das neue Aufwertungsgesetz in dritter Lesung verabschiedet.[1][2] Für den Beschluss wurde die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht, womit der langwierige politische Streit um die Aufwertung in der Freien Stadt zu einem Ende kommt.[1][2]

Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Maßnahme, das Gesetz als einen festen Bestandteil der Verfassung zu deklarieren.[1][2] Durch diese verfassungsrechtliche Verankerung ist es künftig nicht mehr möglich, einen Volksentscheid in Aufwertungsfragen herbeizuführen.[1][2] Diese Regelung soll nach allgemeiner Erwartung die innenpolitischen Verhältnisse in Danzig, die durch die Auseinandersetzungen erheblich belastet waren, dauerhaft beruhigen.[1]