Die Zweite Kammer der Generalstaaten hat am Freitag den Handelsvertrag zwischen den Niederlanden und Deutschland ratifiziert.[1] Der Beschluss wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 54 gegen 20 Stimmen gefasst. Damit ist die parlamentarische Behandlung in Den Haag abgeschlossen.[1]
Im Zuge der Debatte äußerte sich der Außenminister, Jonkheer van Karnebeek, zu den Hintergründen der Vereinbarung.[1] Wie die englische Zeitung *China Mail* aus Den Haag berichtet, erklärte der Minister, dass Deutschland die niederländische Kohleausfuhr begünstige.[1] Außerdem habe die deutsche Seite um Geheimhaltung gebeten. Dies stehe offenbar im Zusammenhang mit laufenden Verhandlungen mit einem anderen, nicht näher bezeichneten Land.[1]