Dem Bericht der Los Angeles Times zufolge hat der renommierte Krebs- und Hautspezialist Dr. William S. Bainbridge eine neue medizinische Theorie zur Natur von Krebserkrankungen vorgestellt.[1] Während einer Fachtagung in New York erklärte der Mediziner, dass es sich bei Krebs entgegen der landläufigen Lehrmeinung keineswegs um ein einziges, einheitliches Leiden handle.[1] Vielmehr müsse man von einer ganzen Gruppe verschiedenartiger Krankheiten ausgehen.[1] Diese spezifischen Leiden müssten voneinander getrennt diagnostiziert werden, bevor eine wirksame Heilung überhaupt in Betracht gezogen werden könne.[1]
Dr. Bainbridge, der während des Weltkrieges als leitender Chirurg am Marinehospital in Brooklyn diente, gilt sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa als ausgewiesene Autorität auf dem Gebiet der Onkologie und Dermatologie.[1] Die amerikanische Zeitung führt weiter aus, der Experte habe in seiner Ansprache eine zuversichtliche Prognose gestellt.[1] Die Wissenschaft werde das verheerende Leiden schon bald unter Kontrolle bringen, sofern sich die medizinische Forschung konsequent an den neuen Ansatz halte und den Krebs als eine Vielzahl unterschiedlicher Beschwerden begreife.[1] Nach Auffassung Dr. Bainbridges entstehen die unterschiedlichen Krankheitsformen durch die Struktur der Körperzellen.[1]